|
Bevor im Jahr 1749 die Dorfschmiede Marienfelde das erste Mal urkundlich erwähnt wurde, waren so genannte Laufschmiede aus Kölln a.d. Spree unterwegs. Ab 1710 war der Huf- und Waffenschmied Christoph Cunath als ansässig im Kirchenbuch eingetragen, dann sein Sohn Leberecht Cunath. Um 1771 arbeitete der Hufschmied Gottfried Schmidt vor Ort. Ab 1772 übernahm die Schmiedefamilie Johann Friedrich Sameisky hier das Handwerk. Das Wohnhaus der Schmiede, so wie es heute steht, wurde vermutlich um 1855/60 vom Schmiedemeister Friedrich Wilhelm Grunack gebaut. 1999 zog die Familie Bajinski-Drews in das denkmalgeschützte Haus ein.
|
Historisches zur Dorfschmiede
Informationen mit freundlicher Genehmigung von
Hans-Werner Fabarius
|
Bis heute ist die idyllische Lage, neben der ältesten Dorfkirche Berlins (ca.1220) und der Gutshof mit dem von Adolf Kiepert um 1850 angelegten Park, erhalten geblieben. Aus der Hufschmiede ist eine Goldschmiede geworden. Das Schmiedehandwerk wird nun veredelt weitergeführt, natürlich wieder meisterlich besetzt. Wir erzählen Ihnen gerne mehr von der Geschichte und sammeln alles Interessante. Auch Ihre Unterstützung, ob mit einem Foto, einem Artikel aus der Zeitung oder Namen von Personen die hier in diesem Haus wohnten, ist für die Archivierung willkommen.
Besondere Fundstücke aus Marienfelde finden Sie in der Sammlung von Horst Giese (Holzkunst).
|